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Explosionskatastrophe 1895

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Explosionskatastrophe 1895
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Explosionskatastrophe 1895  ||<img src=_data/i/upload/2013/06/23/20130623142401-a046412a-th.jpg>VorschaubilderExplosionskatastrophe 1895||<img src=_data/i/upload/2013/06/23/20130623142357-4a5fda01-th.jpg>Explosionskatastrophe 1895  ||<img src=_data/i/upload/2013/06/23/20130623142401-a046412a-th.jpg>VorschaubilderExplosionskatastrophe 1895||<img src=_data/i/upload/2013/06/23/20130623142357-4a5fda01-th.jpg>

Regierungspräsidenten Freiherr von der Recke aus Düsseldorf veröffentlichte am 23. März 1895 eine Amtliche Darstellung der Ereignisse.

Ende Januar des Jahres wurden sieben kleine mit zusammen etwa 3.000 Zentnern Dynamit beladene Schiffe auf dem Rheine nahe der holländischen Grenze vom Eisgang überrascht und suchten Unterschlupf in einem alten Rheinarm bei Keeken, dem sogenannten Vossegatt. Da die dringende Gefahr bestand, daß eine Verletzung der Schiffe durch Eismassen und deren Explosion eintreten werde, wodurch abgesehen von anderen schweren Folgen die Zerstörung des nahen Deiches und damit unter Umständen unabsehbares Unheil herbeigeführt worden wäre, so wurde die Entladung der Dynamit-Schiffe zur unabweisbaren Notwendigkeit. Nachdem der Rhein eisfrei geworden, wurde behördlicherseits die Wiedereinladung und Abfuhr des Dynamits gestattet. Die Verladung erfolgte unter den gleichen Vorsichtsmaßregeln wie die Ausladung, insbesondere, ausschließlich durch das geschulte Personal der Versandfabrik, sowie unter besonderer Aufsicht eines technischen Beamten. Während der Einladung am 19. d. mts etwa um 6 Uhr abends, flog das schon fast völlig beladene Schiff Elisabeth mit 866 Stiften Dynamit zu je 20 kg in die Luft, bei welcher Gelegenheit leider 16 Personen verunglückt sind. Von diesen wurden 13 getötet und 3 verwundet. Wie das Unglück entstanden, ist bis jetzt nicht aufgeklärt. Die Ermittlungen darüber werden noch fortgesetzt. Der enstandene Vermögensschaden ist zwar kein ganz unbedeutender, jedoch sind die durch die Presse hierüber bisher verbreiteten Nachrichten stark übertrieben. Insbesondere haben die zunächst - aber immerhin etwa 1 km enfernt - gelegenen Gebäude außer einigen Fenster zertrümmerungen und Dachbeschädigungen kaum gelitten.

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Ralf van de Sand
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